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Tomb Raider VII - Legend

Autor: Romi


Dramatische Klänge, ein Flugzeug in stürmischer Nacht, Blitze zucken vom Himmel. An Bord der Maschine befinden sich die neunjährige Lara, sowie ihre Mutter, Lady Amelia Croft. Die Unterhaltung der beiden Passagiere findet ein abruptes Ende, als Lara plötzlich Feuer durch eines der Fenster erblickt. Kurze Zeit später sind verzweifelte Stimmen aus dem Cockpit zu hören – die Maschine stürzt ab...

Noch nervenaufreibender hätten die ersten Szenen des langersehnten siebten Teils der Tomb Raider-Serie wohl kaum ausfallen können. Dem überraschten Spieler wird gleich zu Beginn eine Tragödie aus Laras Kindheit vor Augen geführt: der Flugzeugabsturz von Mutter und Tochter im Himalaja-Gebirge.

Szenenwechsel. Eine wunderschöne nebelverhangene Berglandschaft in Bolivien. In schwindelnder Höhe hängt eine junge Frau an einer Felsspalte und wird gleich darauf ein paar atemberaubende Stunts zum Besten geben... Ohne Kletterausrüstung, wohlgemerkt, dafür aber in glänzender Laune – Lara Croft is back!!!

Eigentlich wollte sie in einer bolivianischen Ruinenstätte doch nur nach einer Steinestrade suchen. Als Lara jedoch auf James W. Rutland trifft, nimmt die Geschichte schlagartig eine neue Wendung. Von nun an werden die Fragmente einer legendenumwobenen Waffe die Geschicke der Hauptpersonen lenken. Das Objekt der Begierde ist kein geringeres als Excalibur, das Schwert des mystischen König Artus.

Die Suche nach den Splittern führt Lara um den gesamten Erdball. Tiwanaku (Bolivien), Paraiso (Peru), Tokio (Japan), Amahlin (Ghana), Ostsibirien (Kasachstan), Cornwall (England) und das Himalaya-Gebirge (Nepal) bilden die Stationen ihrer turbulenten Reise. Dabei wird der Spieler immer wieder mit teilweise spielbaren Sequenzen aus Laras Vergangenheit konfrontiert, die für das aktuelle Geschehen von Bedeutung sind. So wird man in Peru Zeuge einer archäologischen Expedition, bei der Lara ihre beste Freundin aus Studientagen verlor. Eine ganz besondere Rolle kommt diesmal auch Laras Mutter zu. Ist Lady Amelia Croft womöglich noch am Leben... ?

Legend erschien am 7.4.06 für die Plattformen PC, Playstation 2, Xbox und Xbox360. Es ist das erste TR-Spiel mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.

„Back to the roots!“ Crystal Dynamics, Nachfolger des ursprünglichen TR-Entwicklers Core Design, setzte alles daran, das alte prickelnde Adventure-Feeling zurückzubringen. Und das gelang ihnen bereits mit den ersten Szenen. Lara darf nun endlich wieder in „tombmäßiger“ Umgebung agieren. Nach dem enttäuschenden Angel of Darkness, das sich ausschließlich in Paris und Prag abspielte, sandte man Lara wieder auf Weltreise. Ein jeder dieser Schauplätze besticht durch eine außerordentlich schöne Optik. Man kann sich kaum satt sehen am Anblick der moosbewachsenen Tempelruinen, verschneiten Bergketten oder wilden Regenwälder. Ein wahrhaft atemberaubender Anblick ist zum Beispiel der gigantische Wasserfall in Ghana, der wohl das Herz eines jeden Tomb Raider-Fans höher schlagen lässt. Was liegt jetzt näher, als sich mit einem perfekten Kopfsprung ins schillernde Nass zu stürzen?

Subtile Licht- und Schattenspiele auf allen möglichen Flächen, Staubpartikel, Hautporen – mit der neuen Grafik-Engine alles kein Problem! Steigt Lara aus dem Wasser, sieht man sogar Tropfen von ihr abperlen. Dank der ausgeklügelten Streaming-Technologie kann der unglaubliche Detailreichtum der Umgebung jetzt auch ohne lästige Wartezeiten zwischen den Arealen genossen werden. Mit der Einbindung von Vollbild-„Post-Filtern“ gelang es zudem vortrefflich, die jeweils entsprechende Atmosphäre herbeizuzaubern. Hierzu zählen beispielsweise Unschärfe-Effekte bei Hitze oder die Erhöhung des Blau-Anteils bei Kälte.

Um den Fans genügend Abwechslung zu bieten, nahmen die Entwickler auch eine coole Großstadt in ihr Programm auf: Tokio. Doch selbst hier kommt noch so richtig „Bergsteiger-Feeling“ auf – der Spieler muss gigantische Skyscraper erklimmen und kann zugleich in schwindelerregender Höhe das faszinierende Tokioter Stadtpanorama genießen.

Der Spagat zwischen alt und neu, er ist Crystal Dynamics zweifellos gelungen. „Back to the roots“ und dennoch vollkommen „up to date“. So viele innovative Ideen wurden in diesem Spiel realisiert, dass es sich kaum noch mit den früheren Teilen vergleichen lässt.

Die komplett überarbeitete Lara ist für viele Fans die schönste, was wohl auch auf die deutlich erhöhte Polygonzahl zurückzuführen ist. Für ihr Redesign wurde Toby Gard, der Schöpfer der Spielikone, hinzugezogen. Hatten die neuen Entwickler noch Bedenken, die Computerfigur mir dem höchsten Wiedererkennungswert stark zu verändern, wurden sie vom experimentierfreudigen Gard eines Besseren belehrt. Das Gesicht der Legend-Lara wirkt nun um einiges harmonischer und menschlicher als das leicht morbid angehauchte ihrer Vorgängerin. Vor allem die Augen sind ausdruckstärker und lebendiger als je zuvor. Auf die harten schwarzen Linien am unteren Lid wurde verzichtet, stattdessen ein dezentes, zeitgemäßes Makeup gewählt. Ihr Haar trägt Lara nun als Pferdeschwanz - der leicht angestaubte Zopf gehört der Vergangenheit an. Die Figur der Protagonistin wurde etwas verschlankt; man achtete jedoch sorgfältig darauf, die Proportionen möglichst natürlich und nicht so comicmäßig überzogen wie in früheren Teilen zu gestalten.

Zwei alte Bekannte dürfen überraschenderweise wieder mit von der Partie sein: Winston und Zip, den wir aus TR5 kennen. Laras Butler ähnelt rein optisch nun kaum mehr seinem Vorgänger. Aus dem schlurfenden Tattergreis von einst ist ein gut aussehender älterer Herr geworden.

Sämtliche Charaktere in TRLegend wurden möglichst realistisch dargestellt. Vorbei die Zeiten der seltsam kantigen, marionettenhaften Gesichter; man denke hierbei nur an Louis Bouchard oder Joachim Karel aus TRAoD.

Weiterhin ein Novum: Lara ist nun nicht mehr allein auf ihrer Reise. Per Headset steht sie mit ihrem technischen Berater Zip und ihrem Forschungsassistenten Alister Fletcher in ständigem Kontakt. Die beiden Stubenhocker geben Miss Croft nicht nur wertvolle Tipps und Hintergrundinfos, sie lockern auch manch spannungsgeladene Szene mit witzigen Kommentaren auf.

Die größte Herausforderung für Crystal Dynamics stellte das neue Bewegungssystem der Legend-Lara dar. Die Figur bewegt sich nun lebensechter und reagiert deutlich schneller auf die Steuerung als zuvor. Hierbei sind an erster Stelle die flüssigen Übergänge zwischen Schleichen, Gehen und Laufen zu loben. Lara kann nun auch aus dem Stand sofort losrennen und lässt sich selbst mit gezogenen Waffe exakt steuern. Der Sprung an eine Kante kann aus allen möglichen Winkeln heraus erfolgen.

Die Artefakt-Jägerin überrascht mit zahllosen neuen Moves, die - von den etwas ruckartigen Schwimmbewegungen einmal abgesehen - alle sehr geschmeidig wirken. Dazu zählen zum Beispiel das Schwingen von einer Stange zur nächsten. Wer es noch einen Tick sportlicher haben möchte, kann auch ein paar akrobatische Glanznummern zum Besten geben, wie zum Beispiel die 180 Grad-Sprungwendung mit Grätsche.

Hangelaktionen laufen nun ohne irgendwelche Restriktionen ab. Verließen der AoD-Lara dabei nach geraumer Zeit die Kräfte, kann die neue Heldin solange in der Gegend herumbaumeln, wie sie möchte, ja, sogar an Kanten über, neben oder hinter ihr springen.

Ihre neuen Kletterfertigkeiten kann Lara außerdem beim Springen von einem Stalaktit zum nächsten beweisen. Noch ein bisschen aufregender wird die Angelegenheit, wenn die Eiszapfen nach ein paar Sekunden mit Laras Gewicht gänzlich überfordert sind...

Des weiteren ist Lara nun mit einem sehr nützlichen Gegenstand ausgestattet – dem Magnethaken. Mit Hilfe dieses flexibel einsetzbaren Instruments, das aus einem magnetischem Metallkopf besteht und an einem Seil befestigt ist, überwindet die Abenteurerin Gruben und Abgründe, zieht Gegenstände zu sich heran und kann damit sogar ihre Feinde kurze Zeit außer Gefecht setzen.

Auch am Boden ist die neue Lara so athletisch wie nie zuvor. Wenn sie zum Beispiel drei perfekte Salti mit einem spektakulären Doppel-Salto beschließt, vermag ihr der Spieler dabei kaum noch mit den Augen zu folgen. „Manchmal macht sie mir richtig Angst...“, so Zips Kommentar dazu.

Im Einstiegslevel Bolivien werden die neuen Moves durch eingeblendete Texte hinreichend erklärt. Außerdem gibt es zur Freude der „Trainingsparcours-Fans“ endlich wieder die Option, ihre Fertigkeiten in Croft Manor zu vervollkommnen. Die Turn- und Schwimmhalle des Anwesens, das nach dem Vorbild der Kinoversionen kreiert wurde, bieten hierfür ausreichend Gelegenheit. Darüber hinaus kann man sich auf eine anspruchsvolle Schatzsuche begeben – nicht weniger als 27 Secrets wurden auf Laras Landsitz versteckt!

Die meisten Level des Spiels sind mit Gegnern geradezu gespickt. Von überall her scheinen sie zu strömen, Rutlands lästige Schergen. Die wenigen Kampfhunde oder Raubkatzen, die die Gegend unsicher machen, werden da schon fast als willkommene Abwechslung begrüßt.

Waren die Feinde der Archäologin schon in den früheren Teilen mit nicht allzuviel KI gesegnet, blicken sie jetzt angesichts neuer Kampf-Moves vollkommen hoffnungslos in die Röhre. Dabei zählt der Tritt am Boden bzw. aus luftiger Höhe noch zu den harmloseren Attacken. Am effektivsten wirkt sich wohl der Salto-Zeitlupen-Angriff aus: Lara springt bewaffnet auf ihren Gegner zu, stößt sich von ihm ab und feuert in Echtzeit auf ihn, während sich rings um sie alles in Zeitlupe abspielt. Auch für die wenigen Gegner, die gewitzt genug sind, Laras Kugeln mit einem Schutzschild abzufangen, ist gesorgt: Durch eine Rutschattacke kann Miss Croft ihr verdattertes Gegenüber gezielt auf den Hosenboden befördern. Außerdem sind im Kampf-Modus hervorragende Ausweichmöglichkeiten gegeben, zum Beispiel durch Seitwärtssprünge oder Rollen. Im unbewaffneten Zustand ist es nun allerdings nicht mehr möglich, rückwärts zu gehen oder Seitwärtsschritte bzw. -saltos auszuführen. Auch die Option des Sprintens ist nicht mehr gegeben.

Wie bei allen TR-Spielen ist auch im siebten Teil der Schwierigkeitsunterschied zwischen normalen Kämpfen und Bossfights zu krass ausgefallen. Während die Schießerein mit den Söldnern zu wenig Anspruch bieten und bald schon etwas ermüden, wird der Spielverlauf durch zu viele Endgegner unnötig gehemmt. Am Ende beinahe jeden Levels liegen irgendwelche Bösewichte oder Kreaturen auf der Lauer, deren Bezwingung dem Spieler schon einiges an Taktik und Geschick abverlangt. Hierbei zählt der Kampf mit einer beißwütigen Wasserschlange wohl zu den härtesten Spektakeln.

Lara kann nun nicht mehr wahre Unmengen von Gegenständen horten. Mehr als drei Medipacks bringt sie diesmal nicht in ihrem Rucksäckchen unter. Neben den Doppelpistolen mit unendlicher Munition kann sie maximal vier Granaten sowie einen weiteren Ballermann bei sich tragen. Hierbei hat sie die Auswahl zwischen Schrotflinte, Maschinenpistole, Sturmgewehr und Granatwerfer, die kurzerhand von besiegten Gegnern stibitzt werden. Darüber hinaus kann sich Lara in Kasachstan eines MG-Geschützes bedienen. Wie früher wird bei gezogener Waffe der Feind via automatischer Zielerfassung ins Visier genommen. Neu ist jedoch die Anzeige eines Zielcursors, dessen unterschiedliche Farbtöne dem Spieler bestimmte Informationen vermitteln.

Außerdem steht Miss Croft ein PLS (persönliches Lichtsystem) zur Verfügung, das im Spiel jedoch nur selten benötigt wird. Weitaus nützlicher ist da schon ihr Fernglas, mit dem sie ihre Umgebung einer genauen Analyse unterziehen kann. So ist es zum Beispiel möglich, bestimmte Gegenstände bzw. Flächen als „explosives Objekt“, „Mechanismus“, „bewegliches Objekt“ oder „zerbrechliches Objekt“ zu identifizieren, wodurch die Lösung mancher Rätsel schon fast zu stark vereinfacht wird.

Diese Gegenstände können nun bequem durch einen einzigen Tastendruck ausgewählt werden; es ist nicht mehr nötig, hierfür erst das Inventar aufzurufen.

Dass sich Miss Croft immer auf dem neuesten Stand der Technik befindet, beweist auch ihr hypermodernes PDA, ein Datenerfassungs- und Kommunikationsgerät, mit dem unter anderem Informationen über Einsatzziele, Ausrüstung und Secrets abgefragt werden können.

Wie bei jedem anderem TR-Game wurde auch bei Legend ein besonderes Augenmerk auf die Puzzles gelegt. Lara muss nun wieder Hebel umlegen und Gegenstände herumschieben, um weiterzugelangen. Durch die für das Spiel maßgeschneiderte Physik-Engine wurden dabei die Gesetze der Flieh- und Schwerkraft noch stärker berücksichtigt, wodurch Legend deutlich an Realitätsnähe gewinnt. Allzu viel Denkarbeit wird dem Spieler während der ersten beiden Level wohl nicht abverlangt, doch im Laufe des Abenteuers wird er wahrscheinlich des öfteren auf die Trial and Error-Methode zurückgreifen müssen.

Auch die Fans von fahrbaren Untersätzen sollten nun wieder auf ihre Kosten kommen. Sowohl in Peru als auch bei einer längeren Sequenz in Kasachstan können sie ihr Geschick bei rasanten Motorrad-Einlagen beweisen. Hierbei gilt es, Objekten rechtzeitig auszuweichen und motorisierte Gegner aus dem Sattel zu hieven. Eine recht nette Abwechslung, diese Hetzjagden, doch leider auch etwas monoton, da sie hauptsächlich aus Ausweichmanövern und Herumgeballere bestehen.

Das Game wurde mit einer Vielzahl fast kinoreifer Zwischensequenzen ausgestattet (von denen die meisten übersprungen werden können). Eine Besonderheit stellen dabei die sogenannten Superaktionen dar: Der Spieler muss schnell die Tasten drücken, die bei interaktiven Sequenzen durch Symbole angezeigt werden, um so Laras Leben während einiger halsbrecherischer Aktionen zu retten. Diese Reflexübungen sind zwar mal etwas ganz Ungewöhnliches, erweisen sich jedoch als ein wenig zu simpel. Wer hier zu langsam ist und Lara ins Verderben stürzt, muss sich auch nicht weiter ärgern, denn vor diesen Aktionen wird automatisch gespeichert.

Das Speichersystem des Spiels kann als überaus fair bezeichnet werden, da Checkpoints großzügig verteilt sind und somit das Wiederholen langer Abschnitte verhindern. Wird zwischen zwei Kontrollpunkten gespeichert, setzt Lara beim Laden ihre Reise beim zuletzt passierten fort. Ein Nachteil für die PS2-Spieler besteht allerdings darin, dass ihnen nur vier Speicherplätze zur Verfügung stehen.

Die Jagd nach Schätzen gestaltet sich in Legend so spannend und abwechslungsreich wie nie zuvor. In fast jedem Level sind mehrere Bronze-, einige Silberschätze sowie ein Goldschatz verborgen, wobei die Suche nach ersteren am einfachsten und nach letzterem am schwierigsten ausfällt.

Ein weiterer Pluspunkt des Spiels ist die Option, einen durchgespielten Level nochmals im Zeitspiel-Modus zu meistern. Hierbei wird in der unteren rechten Ecke des Bildschirms ein Countdown eingeblendet. Innerhalb dieser Zeit muss nun der Level bewältigt werden – eine wahrhaft anspruchsvolle Aufgabe in Anbetracht mancher Endgegner!

Durch das Auffinden von Secrets und das Absolvieren von Zeitspielen werden eine ganze Reihe von Boni freigeschaltet. So gibt es zum Beispiel Pistolen-Upgrades bei einer bestimmten Anzahl an gefundenen Bronze- und Silberschätzen. Je nachdem, ob bzw. wie man einen Level gemeistert hat, können anschließend Zwischensequenzen, Charakterprofile, Schauplatzkonzepte, Objektmodelle und Kostüme bestaunt sowie Cheats freigeschaltet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Level ein weiteres Mal in einem anderen Outfit durchzuspielen. „Jagdtrophäen“ unterschiedlichster Art sind zwar in hoher Anzahl vorhanden, werden die meisten Fans jedoch wohl nicht gerade in Begeisterung versetzen können. Der Anreiz, das Game nochmals komplett durchzuspielen, wird wahrscheinlich kaum eines der insgesamt 32 (!) unterschiedlichen Kleidungsstücke sein, sondern eher die Zeitspiel-Option...

Legend glänzt durch sehr atmosphärische und abwechslungsreiche Soundtracks. Fetzige Klänge beim Motorradrennen, stimmungsvolle Vocals im Himalaya – die musikalische Untermalung ist perfekt auf die jeweilige Situation abgestimmt. Auch die Geräuschkulisse der Umgebung ist so komplex wie nie zuvor: Allein der Charakter Lara erzeugt je nach Level 300 bis 600 verschiedene Sounds!

Die Protagonistin wird auch im neuen Spiel wieder von Marion Stengel, der deutschen Stimme von Angelina Jolie oder Pamela Anderson, gesprochen. Sämtliche Figuren wurden deutlich exakter synchronisiert als zuvor.

Den meisten Fans wird die Spielzeit von ca. 8 bis 15 Stunden wohl als zu kurz erscheinen. Hatte man bei früheren TR-Spielen manchmal ganz schön an den Rätseln zu kauen, geht bei Legend vieles allzu glatt von der Hand. Durch die Zeitspiel-Option, die teilweise schwer zu ergatternden Secrets und nicht zuletzt die sehr geringe Anzahl an Bugs ist jedoch ein hoher Wiederspielwert garantiert.