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Max Payne

Autor: Peter
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Wertung: 1

Entwickler: Remedy Entertainment
Produziert von 3D Realms

Mindestanforderung: 450 MHz, 96MB Ram, 16 MB Direct3D kompatible Grafikkarte und ca. 510 MB Festplattenspeicher

Empfohlen: 700 MHz, 128 RAM, 32 MB Direct3D kompatible Grafikkarte

Die Story:

Die Familie von Max Payne wird von einem Gangster ermordet, und Max will nun Rache!
Die Story wird durch kleine Comics und Filmsequenzen erzählt, jedoch ist dies so ausgelegt,
dass Max als Geschichtenerzähler arbeitet. Treten in den Ausschnitten andere Personen auf,
so bekommen auch die selbstverständlich eine eigene Stimme.

Die Atmosphäre des Spiels ist durchaus angenehm schaurig. Das Spiel enthält an vielen Stellen Aktion pur!
Auch mit Musikeffekten verstehen es die Entwickler umzugehen!
Als Beispiel ist ein Level anzugeben, bei dem man sich in einer Art Kirche befindet, man ist hinter dem ersten großen Bösewicht her, der nur ein Teil des Puzzles ist: "Lupino" (Part I: Chapter 9: An Empire Of Evil).

Während des gesamten Levels hört man das verrückte Gebrabel von Lupino, dazu kommt eine Musik die an
Kirchenglocken erinnert, jedoch so tief ist, dass das Mauspad vibriert. Allein das Gefühl, dass man jeden
Moment auf einen Schlägertrupp trifft, der mit automatischen Waffen und Pump-Guns ausgestattet ist, ist
spannender als so mancher Hollywood-Streifen.

Die besagten Feinde kommen in allen Level mehr als nur zahlreich vor, und auch deren KI ist durchaus ordentlich, d.h. sie laufen nicht dumm ins Feuer, sondern gehen geschickt in Deckung. Vor allem die Kombination aus Handgranaten, Molotov-Cocktails und Schußwaffen aller Art (von Pistolen über Uzis bis hin zu Pump-Guns) macht es manchmal recht knifflig, sie zu besiegen. Jedoch hat Max auch eine ansehnliche Auswahl an Waffen:

- Baseball-Schläger / Brecheisen
- Beretta (dual)
- Desert Eagle
- Colt Commando (automatisches Dauerfeuer)
- Pump - Action Shotgun / Sawed - Off Shotgun
- Uzis (dual)
- M79 (Raketenwerfer)
- Sniper Rifle
- Jackhammer

Sollte sich Max im Gefecht einmal verletzen, so kann seine "Lebensenergie" mit sogenannten Painkillers (kleines Medipack im Tomb Raider) wieder in den grünen Bereich gebracht werden. Eine weitere sehr hilfreiche Funktion ist die Slow-Motion, also Zeitlupe, sie wird durch die Umschalt - Taste oder die rechte Maustaste ausgelöst. Sie ist besonders hilfreich, wenn man sich um Ecken hechten will und dabei in Ruhe auf seine Feinde zielen möchte. Die Slow-Motion-Time ist jedoch begrenzt.

Der Schwierigkeitsgrad steigert sich von Level zu Level, ist jedoch durchaus angebracht!

Der einzige Punkt, der zu beanstanden ist ist, dass sich die Levels manchmal etwas zu lang hinziehen.

Die Steuerung ist leicht zu erlernen (Tutorial erklärt's). Sie ist zweigeteilt:

Tastatur:
Bewegungsrichtung von Max, Springen, ...

Maus:
Blickrichtung von Max, Feuern, Zielen

Die Grafik ist zur Zeit der Release auf dem neuesten Stand gewesen, inzwischen ist sie guter Durchschnitt!
Bonuspunkte sammelt das Spiel im grafischen Bereich: gute Treffer werden mit einer 360° - Slow - Motion belohnt.
Auch die Darstellung von Blut ist recht realistisch gelungen, was wohl zur Indizierung in Deutschland geführt hat...

Fazit:
Für mich ein Ego-Shooter vom Feinsten. Das Spiel hat so ziemlich alles, was Shooter - Fans haben wollen!

Daten zum Spiel:

Extra: dickes Editoren-Paket!

Den derzeitigen Preis kann ich Euch leider nicht sagen, da das Spiel etwa eine Woche nach seiner Release in Deutschland
indiziert wurde, jedoch kann man es sich über das Internet in Österreich bestellen.

Anmerkung: Ich habe hier über das englische Original - Spiel berichtet, die österreichische Version kann geringfügig von der englischen abweichen.

Offizielle deutschsprachige Website: http://www.maxpayne.at